Wenn einem nichts mehr bleibt...

 

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Verwahrlost [28.04.11]

in meinem zimmer wird es kühl
heizung auf 5, kennst du dieses gefühl
dieses gefühl meiner kalten hände
sitz auf dem boden, angelehnt an warmen wänden
immer kalt, ja so gehts mir
schließe die augen sodass ich mich verlier
neben mir, nagellack auf dem boden
rauchen im haus, mama hats mir eigentlich verboten
der staub auf meinem tisch aus glas
schau aus dem fenster und seh veregnetes gras
genau so veregnet sieht es in mir aus
wann komm ich aus diesem dreckshaufen raus?
keine kraft mehr zum leben
keine kraft mehr zum geben
arbeiten gehn, jeden tag eine qual
doch was bleibt mir eine andre wahl
helfen kann ich anderen menschen besser als mir
ich arbeite hart, kämpf dort wie ein tier
ich kann wenn ich will
doch warum bin ich zu hause so still?
menschen um mich herum brauchen mich
doch allein merk ich wie alles zerbricht
der wille zu leben, er ist nicht hoch
eiskalte leere, verdammt was ist bloß los?
und trotzdem, jeden tag hundert prozent geben
keiner kann sich vorstellen, so zu leben
nachts rollen wieder die tränen
hass mich für alles, muss mich sogar schämen
ich täusche vor alles zu schaffen
alles muss perfekt in mein leben passen
doch ist es so wie es scheint
niemand kennt mich so, so ganz allein
nun schau ich mir meine umgebung an
und frag mich was ich gegen unordnung machen kann
alles kreuz und queer auf dem boden
'Spass am aufräumen' , - das wäre gelogen
nun sitz ich hier in meinem chaos
kraftlos, verletzt,... fühl mich so verwahrlost.

30.6.11 21:32
 


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